Der Verein

Die Initiative zur Vereinsgründung ging von Marita Graßhoff und Eleonore Rösner aus. Wir leben selber mit eigenen Herdenschutzhunden zusammen und haben daher ein persönliches Interesse an diesen selbständigen Rassen. Als aktive und engagierte Vorstandsmitglieder in einem anderen Verein für Herdenschutzhunde haben wir 2005 festgestellt, dass man nicht genug für die ständig anwachsende Zahl von Notfällen speziell bei diesen Rassen tun kann.

Da bei uns das Wohlergehen des Hundes im Vordergrund steht, beschlossen wir, unsere bis dahin sehr aktive Hilfe an den Tieren in eigener Regie weiterzuführen. Wir wollen Hilfe leisten; jeder was er kann, will oder bereit ist zu tun. Unsere Erfahrungen, die wir im vorherigen Verein gesammelt haben, Gespräche mit Liebhabern und Besitzern von Herdenschutzhunden, haben den Rahmen für unsere Vereinsziele gegeben und uns ermutigt diesen Schritt zu gehen:

  • Beratung vor der Anschaffung eines Herdenschutzhundes
  • Zusammenarbeit mit seriösen Züchtern der verschiedenen Rassen
  • Hilfe bei der Erziehung eines Herdenschutzhundes und Hilfe bei der Suche nach guten Hundeschulen
  • Information über Ernährung, speziell über BARF
  • Information an die Tierheime über die speziellen Anforderungen an den Herdenschutzhund-Halter
  • Vermittlung von in Not geratenen Herdenschutzhunden

Speziell die Vermittlung von in Not geratenen Herdenschutzhunden hat in unserem Verein den höchsten Stellenwert. Erfahrungen haben gezeigt, dass die meisten Herdenschutzhunde durch mangelnde Information der Besitzer über das Wesen dieser Hunde unverschuldet in Not geraten. Wir bemühen uns, jeden Hund, der in Not gerät, persönlich anzusehen oder durch einen versierten Hundeerzieher begutachten zu lassen. Nur dann können wir das Wesen des Hundes und seine Bedürfnisse einschätzen und den geeigneten Platz für ihn finden.


Sehr oft nehmen wir einen in Not geratenen Hund in unseren Haushalt auf (speziell Hunde mit Problemen beim Vorbesitzer), damit wir sein Wesen noch besser einschätzen können und den idealen Platz für ihn finden. Sollte ein Hund Verhaltensauffälligkeiten zeigen, so stehen uns entsprechende Vereinsmitglieder oder Förderer unserer Arbeit mit Rat und Tat zur Seite.

Für die Zukunft hat sich der Verein noch viele weitere Ziele gesteckt und die Vereinsmitglieder bringen viele Vorschläge ein und motivieren sich gegenseitig zur aktiven Hilfe. So nehmen Vereinsmitglieder auch zeitweise einen Hund auf und beobachten ihn genau, bevor er vermittelt werden kann. Ein krankes Tier wird in einem privaten Haushalt betreut oder ein anderer zu einem sozialverträglichen Hund erzogen.

Sobald mal wieder etwas Luft übrig ist, wollen wir uns den weiteren Zukunftszielen widmen:

  1. Organisation von Herdenschutzhunde-Treffen
  2. Seminare über das Wesen von Herdenschutzhunden
  3. Betreuung von vermittelten Hunden bundesweit
  4. Telefon-Hotline bei Problemen
  5. Regionale Unterbringung von Nothunden auf speziellen Pflegestellen


Da alle diese Ziele durch die Eigeninitiative der Mitglieder entstanden sind, sind wir sehr glücklich, so viele hilfreiche Geister in unserem Verein zu haben, die ihre Erfahrungen aktiv mit einbringen und uns tatkräftig unterstützen.

Wenn sich nun ein weiterer Fan der Herdenschutzhunde mit unseren Zielen identifizieren kann, so würden wir uns freuen ihn als neues Mitglied begrüßen zu können. Die finanzielle Hilfe der Mitgliedsbeiträge kommt ausschließlich den in Not geratenen Hunden zu.

Eine Mitgliedschaft sollte nicht als Verpflichtung einer aktiven Leistung gesehen werden, denn jeder kann - muss sich aber nicht persönlich einbringen.